{"id":140651,"date":"2020-06-22T14:43:57","date_gmt":"2020-06-22T12:43:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tangram.it\/?page_id=140651"},"modified":"2021-08-18T17:29:40","modified_gmt":"2021-08-18T15:29:40","slug":"der-pulverturm-und-der-steinerne-steg","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.tangram.it\/de\/der-pulverturm-und-der-steinerne-steg\/","title":{"rendered":"Der Pulverturm und der Steinerne Steg"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<strong>Der Pulverturm<br \/>\n<\/strong><br \/>\n<img src=\"http:\/\/www.tangram.it\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Torre-Polv.jpg\" align=\"right\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/>Seit dem 16. Jh. als Pulverlager in Verwendung, daher der Name. Wahrscheinlich, denn es gibt kaum Belege, war der Turm, der heute einsam \u00fcber dem Steinachviertel emporragt, Teil des Schlosses Ortenstein. Dieses umfasste mehrere T\u00fcrme und ein oder mehrere Wohngeb\u00e4ude. Der Pulverturm war der Bergfried. Das Schloss wurde seit dem 13. Jh. verschiedentlich renoviert, im 16. Jh. aber abgerissen. M\u00f6glicherweise war Schloss Ortenstein auch Wohnsitz des Burggrafen. Der Pulverturm hat einen rechteckigen Grundriss und besteht eigentlich aus zwei T\u00fcrmen, welche ineinander hineingebaut wurden. Der innere Turm hat eine 1,25 Meter dicke Mauer, die des \u00e4u\u00dferen Turmes ist zwischen 1,70 und 2,20 Meter dick. N\u00f6rdlich davon findet man noch Reste von drei Verteidigungsgr\u00e4ben, durch die der Turm vor Angriffen gesch\u00fctzt werden sollte.<\/p>\n<p><strong>Der Steinerne Steg und die Zenoburg<br \/>\n<\/strong><br \/>\n<img src=\"http:\/\/www.tangram.it\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/lenhard.jpg\" align=\"right\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/><br \/>\nIm Jahre 1617 aus Stein erbaut, war die Br\u00fccke lange der einzige \u00dcbergang \u00fcber die Passer, der wegen der hohen B\u00f6gen auch Hochwasser \u00fcberstehen konnte. Die Holzbr\u00fccken weiter unten hingegen wurden \u00f6fters durch die Wucht der Wassermassen zerst\u00f6rt und mussten immer wieder aufgebaut werden. Im Hintergrund wacht die Zenoburg, m\u00f6glicherweise einst Sitz des r\u00f6mischen Heerlagers \u201ecastrum maiense\u201c. An derselben Stelle wurde um 400 eine Kapelle errichtet, die dem hl. Zeno geweiht wurde. Sie entwickelte sich rasch zu einem religi\u00f6sen Zentrum. Die ersten urkundlichen Belege f\u00fcr die Burg (Zenoburg) stammen aus dem Jahre 1288, als das Geb\u00e4ude von Meinhard II. erworben wurde. In der Folge wurde es von dessen Sohn K\u00f6nig Heinrich von Tirol erweitert. Die Burg wurde zu einer der wichtigsten Residenzen der Grafen von Tirol. <img src=\"http:\/\/www.tangram.it\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Ponte-Romanookpolveriera.jpg\" align=\"left\" hspace=\"10\" vspace=\"10\" \/>Im Jahre 1347 wurde sie aus Rache von Kaiser Karl IV. zerst\u00f6rt. Er war der Bruder Johanns von Luxemburg, des ersten Gemahles von Margarethe Maultasch, der von ihr abgewiesen worden war. Im Jahre 1800 gelangte die Burg in den Besitz der Familie von Braitenberg, die es bis heute noch bewohnt. Viele Legenden ranken sich um die Zenoburg und die darunterliegende Schlucht. Eine davon wird von Arbeo, dem sp\u00e4teren Bischof von Freising und Biograph des hl. Corbinian, erz\u00e4hlt: Arbeo soll als Knabe w\u00e4hrend der Begr\u00e4bnisfeierlichkeiten des hl. Corbinian in die Schlucht hinabgest\u00fcrzt sein. Ein Baum rettete ihm das Leben. Der Volksmund erz\u00e4hlt, dass es im Schloss heimliche Liebestreffen zwischen Margarethe\u00a0Maultasch und einigen ihrer Untertanen gegeben h\u00e4tte. Dieses Ger\u00fccht k\u00f6nnte allerdings auch von ihrem Ex-Ehemann Johann in die Welt gesetzt worden sein.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.tangram.it\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Der-Pulverturm.pdf\" target=\"blank\" rel=\"noopener\"><img src=\"http:\/\/www.tangram.it\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/download-2.jpg\" align=\"right\" border=\"0\" hspace=\"3\" \/><\/a>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Der Pulverturm Seit dem 16. Jh. als Pulverlager in Verwendung, daher der Name. Wahrscheinlich, denn es gibt kaum Belege, war der Turm, der heute einsam \u00fcber dem Steinachviertel emporragt, Teil des Schlosses Ortenstein. Dieses umfasste mehrere T\u00fcrme und ein oder mehrere Wohngeb\u00e4ude. Der Pulverturm war der Bergfried. Das Schloss wurde seit dem 13. Jh. verschiedentlich [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.tangram.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/140651"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.tangram.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.tangram.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tangram.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tangram.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=140651"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.tangram.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/140651\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":142574,"href":"https:\/\/www.tangram.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/140651\/revisions\/142574"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.tangram.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=140651"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}