Meran entdecken

Ein Besucher kann sich eine Stadt auf vielfältige Weise erschließen. Er sucht vielleiWandelhallecht zunächst einmal die wichtigsten Straßen und Postkarten-Motive auf. Wenn er aber Meran wirklich kennenlernen möchte, wird er sich auf mehr einlassen und dann Verschiedenes erleben: So wird er an Fassaden interessante Details entdecken, den Duft der Pflanzen im Botanischen Garten einatmen, die Farbenpracht am Tappeinerweg genießen, auf Zeugnisse gelungenen Zusammenlebens der beiden Sprachgruppen stoßen … und vieles mehr.

Dieser Führer soll Sie bei Ihren Entdeckungen begleiten. Er bietet dazu zwei historische Erkundungswege, einmal den „Mittelalterlichen Erkundungsweg“ (entlang der Laubengasse, durch das Steinachviertel bis zum Passeirer Tor), weiters den „Altösterreichischen Erkundungsweg“ (entlang der Promenade mit der Wandelhalle und dem Kurhaus bis zum Stadttheater). Es ist unser Anspruch, ein abgerundetes Bild der Stadtentwicklung zu bieten, ausgehend von den ersten Ansiedlungen in prähistorischer Zeit bis zur Schilderung der jüngsten Ereignisse.

Meran in zwei Stunden

Wer Meran zum ersten Male besucht, der sieht gleich die bekannten Sehenswürdigkeiten: die Promenade, das Kurhaus, die Pfarrkirche. Das wäre aber auch für das erste Mal zu wenig. Man sollte sich daher in die Altstadt begeben oder bis zum Steineren Steg vorgehen, um einen unverfälschten Eindruck von der Stadt zu gewinnen. Die Karte unten empfiehlt einen Parcour von zwei Stunden, währenddessen man gemütlich das historische Zentrum (grüne Linie), die Promenaden (rote Linie) und die Meraner Jugendstilbauten (blaue Linie) bewundern kann.
Startpunkt (P) ist das untere Ende der Laubengasse, wir durchqueren sie und kommen zum Pfarrplatz, gehen dann weiter zum Passeirer Tor und dann hinunter zum Steinernen Steg. Dann kehren wir auf der Winterpromenade – an der Wandelhalle vorbei – zurück, gehen die Passerpromenade am Kurhaus entlang, um die Tour beim Theaterplatz zu beenden.

Meran und Umgebung in zwei Wochen

In Meran empfiehlt es sich zu besichtigen bzw. zu begehen: die Landesfürstliche Burg, die Pfarrkirche, die Hl.-Geist-Kirche und die Maria-Trost-Kirche, den Tappeinerweg, den Sissi-Weg, das Touriseum mit dem Botanischen Garten und das Frauenmuseum. In der Umgebung empfiehlt es sich zu besichtigen: den Drei-Burgen-Weg mit einem großartigen Panorama (Brunnenburg, Schloss Tirol, St.-Peter-Kirchlein und Schloss Thurnstein). Startpunkt ist Dorf Tirol und Endpunkt Schloss Thurnstein, von wo aus man Richtung Algund gehend den uraltern Steig, genannt Ochsentod, erreichen kann. Nicht versäumen sollte man: die Rundkirche in St. Georgen bei Schenna, die Fresken der romanischen Kirche St. Prokulus bei Naturns, die Stadt Glurns und die Churburg mit einer der größten Waffensammlungen Europas – und einen entspannenden Spaziergang am „Maiser Waal“ in freier Natur am Beginn des Passeiertales.meranoin2ore